Die Landesgesundheitskonferenz tagt mindestens einmal jährlich. Zur Vorbereitung der Landesgesundheitskonferenz und ihrer Entschließungen wurde ein Ausschuss gegründet. Die Landesgesundheitskonferenz berät wichtige gesundheitspolitische Themen und verabschiedet Entschließungen, in denen sich die Beteiligten zu einer entsprechenden Umsetzung verpflichten.
Nordrhein-Westfalen hat 1991 die Landesgesundheitskonferenz als Anstoß zu einer neuen Kultur gemeinsamen Handelns im Gesundheitswesen ins Leben gerufen. Abstimmung und Zusammenarbeit, Weiterentwicklung der Gesundheitsberichterstattung, gemeinsame Zielfindung, bereichsübergreifende Versorgung ohne Brüche - das sind nur einige der Anliegen dieses innovativen politischen Forums.
Für mehr Koordination im Gesundheitswesen. Für übergreifendes Prozessmanagement. Für umfassenden Informations- und Meinungsaustausch. Für gemeinsames Handeln.
Die Landesgesundheitskonferenz ist ein gemeinsames gesundheitspolitisches Instrument aller Akteure im Gesundheitswesen. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört der regelmäßige Austausch zwischen allen Beteiligten über gesundheitspolitische Themen von grundsätzlicher landespolitischer, aber auch bundespolitischer Bedeutung.
Weiteres Ziel der Konferenz ist die partnerschaftliche Abstimmung von gesundheitspolitischen Zielen und die Vereinbarung gemeinsamer Konzepte in Nordrhein-Westfalen, die unter anderem über das gemeinsame Projekt "Gesundheit.nrw" gebündelt werden.
Die Landesgesundheitskonferenz hat sich zu einem wichtigen Gremium der Gesundheitspolitik in Nordrhein-Westfalen entwickelt. In ihr sind alle wichtigen Akteure des Gesundheitswesens in Nordrhein-Westfalen vertreten: