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Palliativversorgung in NRW

Informieren Sie sich über Angebote zur Palliativ-Versorgung in NRW.


Sterben und Tod sind Teile des menschlichen Lebenszyklus. Für Betroffene und Angehörige ist es wichtig, dass der Tod als natürliches Element des Lebens akzeptiert wird. Eine professionelle Begleitung spielt dabei eine große Rolle.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO 2002) definiert die palliativmedizinische Versorgunge (Palliative Care) als einen Weg zur Verbesserung der Lebensqualität von Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen, die mit den Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen, und zwar durch Prävention und Linderung von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen und zweifelsfreie Einschätzung und Behandlung von Schmerzen sowie anderer Probleme körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art.

Gesundheit.nrw möchte Hilfestellung bei der Suche nach passenden Angeboten geben. Im Folgenden finden Sie Wegweiser zu stationären und ambulanten Hospizen, Palliativstationen, Kinder- und Jugendlichenhospizen sowie Hospizdiensten.

  • Ärztekammer Nordrhein
    http://www.aekno.de/page.asp?pageID=5318 Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: Über die Website der Ärztekammer Nordrhein erhalten Sie Kontaktadressen von Hospizen, Kinderhospizen und Palliativstationen in ganz Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus finden Sie Links, Informationen und Formulierungshilfen zur Erstellung einer Patientenverfügung.
  • ALPHA NRW
    http://www.alpha-nrw.de/adressen Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: ALPHA ist die Ansprechstelle im Land NRW zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung. Als erster Buchstabe im griech. Alphabet betont es zum einen den innovativen Weg, den Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland in Deutschland beschreitet und damit die Fragen bestehender Institutionen und Dienste, entstehender Initiativen und sich entwickelnder Gruppierungen nach ideeller und finanzieller Konzeption und Fortbildung Haupt- und Ehrenamtlicher im Bereich Sterbebegleitung beantwortet. Zum anderen bezieht es sich auf den Hauptgedanken der Hospizbewegung, dass mit und in dem Prozess des Sterbens und Trauerns noch einmal eine neue Lebensperspektive und -qualität erschlossen werden kann.
  • Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V.
    http://www.dgpalliativmedizin.de/projekte/hos... Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Knapp 60 Prozent der DGP-Mitglieder kommen aus der Medizin, fast 30 Prozent aus der Pflege und insgesamt über zehn Prozent aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen. Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) ist dabei, ein Nationales Hospiz- und Palliativregister aufzubauen. Das Register soll zukünftig für alle Bereiche der ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland entwickelt werden.
  • Hospiz- und PalliativVerband NRW e.V.
    http://www.hospiz-nrw.de/ Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: Der Hospiz- und PalliativVerband NRW e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, den Grundgedanken der WHO (siehe oben) zu fördern, Einrichtungen dabei zu unterstützen, diese Grundhaltung in ihrer Arbeit für den Menschen auszugestalten und in Politik und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen die Interessen der betroffenen Menschen und der hospizlich-palliativen Einrichtungen zu vertreten.
  • Informationssystem palliativecare.nrw
    http://palliativecarenrw.de/ Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: Palliativnetze sind Ausdruck fachübergreifender Zusammenarbeit der unterschiedlichen Leistungserbringer in der Betreuung schwerstkranker Patienten. Lokal tätige Palliativteams halten eine Dienstbereitschaft rund um die Uhr vor und ermöglichen so die ambulante Versorgung in häuslicher Umgebung. Aktuelle und vollständige Informationen zum Patienten sind unerlässlich, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten und die für den Patienten belastenden Krankenhauseinweisungen, aber auch vermeidbare Hausbesuche und medizinische Fehleinschätzungen zu vermeiden. Dass eine an den Bedürfnissen der Beteiligten orientierte Softwarelösung die Versorgung der Palliativpatienten effizienter machen kann, wurde im Rahmen eines Projektes des Palliativnetzes Bochum gezeigt.
  • Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO)
    http://www.kvno.de/10praxis/25vertraeg/pallia... Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Mai 2005 ein Rahmenprogramm zur Umsetzung der flächendeckenden ambulanten palliativmedizinischen und palliativpflegerischen Versorgung verabschiedet. Erarbeitet wurde das integrative kooperative Konzept von der KV Nordrhein gemeinsam mit allen Krankenkassen und -verbänden, den Ärztekammern, der KV Westfalen-Lippe sowie Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Palliativmedizin, der Palliativpflege und der Hospizarbeit.
  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)
    http://www.kvwl.de/ Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: Die KVWL hat gemeinsam mit Krankenkassen (AOK NORDWEST, BKK Landesverband NORDWEST (für die teilnehmenden BKKn), IKK classic (als Landesverband), Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) als Landwirtschaftliche Krankenkasse, Knappschaft und Ersatzkassen (BARMER GEK, Techniker Krankenkasse (TK), DAK, Kaufmännische Krankenkasse KKH, HEK - Hanseatische Krankenkasse, hkk) eine Vereinbarung getroffen, mit der die Vertragspartner die gesetzlichen Regelungen des § 37b SGB V in Verbindung mit § 132d SGB V umsetzen. Die Vereinbarung finden Sie auf der Seite der KVWL.
  • Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
    http://www.mgepa.nrw.de/gesundheit/versorgung... Link im Frameset öffnen im Portal öffnen oder   Link im neuen Fenster in neuem Fenster öffnen INFO: Die Verbesserung der Lebensqualität schwerstkranker und sterbender Menschen ist seit vielen Jahren ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen des Landes Nordrhein-Westfalen, das die dynamische Entwicklung dieses Versorgungsbereichs in den letzten 25 Jahren maßgeblich geprägt hat. Das MGEPA bietet Informationen zu ambulanter und stationärer Hospiz- und Palliativarbeit in NRW.
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Rechtliche Grundlagen
Nach dem SGB V § 37b haben Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwändige Versorgung benötigen, Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. [Mehr]
Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung
Sorgen Sie vor für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu treffen. [Mehr]