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Gesunde Ernährung

Obst auf dem Gartentisch Ernährung spielt im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit eine essentielle Rolle. Ernährung ist wie körperliche Bewegung ein exogener Faktor, d.h. Ernährung wirkt von Außen auf den Organismus, der den Körper im Zusammenhang mit biologischen Prozessen beeinflusst.

Wie das Sprichwort „Man ist was man isst“ erläutert, können schlechte Ernährungsgewohnheiten der Gesundheit schaden und eine ausgewogene Ernährung zum Wohlbefinden und positiven Gesundheitszustand eines Menschen beitragen.

Sowohl der Mangel als auch ein Überfluss an benötigten Nährstoffen können zu Krankheiten führen.

Lebensantrieb Energie

Der Körper benötigt Nährstoffe. Diese erhält er durch die Nahrungsaufnahme in Form von Kohlenhydraten, Fetten und teilweise Eiweißen. Dabei liefert

  • Fett pro Gramm die höchste Energiedichte (9 kcal/g, 37,7 kJ/g)

danach folgen mit gleicher Energiedichte

  • Kohlendhydrate (4 kcal/g, 16,8 kJ/g) und
  • Eiweiße (4 kcal/g, 16,8 kJ/g).

Die Nährstoffe können in ihrem ursprünglichen Zustand noch nicht im Körper verwendet werden. Sie werden deshalb im Energiezentrum des Körpers (Mitochondrien) zu einer Form umgewandelt, die der Körper nutzen kann (ATP). Dies ist die Form, die der Körper benötigt um Nährstoffe als Energielieferanten nutzen zu können.

Durch die Lieferung von Energie, können im Körper stattfindende Prozesse aufrecht erhalten werden. Nährstoffe werden neben Energielieferanten auch als Baumaterial im Körper eingesetzt um das Wachstum zu ermöglichen. Der Körper benötigt kontinuierlich Energie, da er Energie nicht selbst herstellen kann, führen wir ihm diese durch Mahlzeiten periodisch zu. Um nun eine durchgehende Energieversorgung zu ermöglichen, werden Nahrungsmittel gespeichert, insbesondere dann, wenn mehr Energie geliefert wird als gerade benötigt wird. Diese Reserven werden wieder frei gegeben zwischen Perioden der Nahrungsaufnahme. Nach einer Mahlzeit werden Nährstoffe durch Hilfe von Insulin in Zellen und Gewebe gespeichert.

Weitere Angaben zur Deckung des Tagesbedarfs durch Nährstoffe können Sie der Referenztabelle der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) entnehmen.

Aus dem Gleichgewicht – warum nehmen wir zu?

Kartenleser der elektronischen Gesundheitskarte eGKWenn Energieaufnahme (durch Nahrungsaufnahme in der Form von Kohlenhydrate, Fetten und Eiweißen) und Energiegebrauch (Stoffwechsel und körperliche Bewegung) über einen längeren Zeitraum unausgeglichen sind, verändern sich die Energievorräte des Körpers.

Eine positive (zu viel) oder negative (zu wenig) Energiebalance äußert sich im Körpergewicht, vor allem in der Menge an gespeichertem Körperfett.

Um das Körpergewicht im Gleichgewicht zu halten muss also auf Energieeinnahme und Energiegebrauch geachtet werden. Das bedeutet, man sollte idealerweise soviel essen, wie auch verbraucht werden kann.
Stimmt diese Balance nicht, kann durch eine gesenkte Kalorieneinnahme oder durch körperliche Bewegung ein Ausgleich geschaffen werden.

Folgen einer schlechten Ernährung

Ein schlechtes Essverhalten ist mitunter verantwortlich für Volkskrankheiten wie Diabetes , Herz- Kreislauferkrankungen und Bluthochdruck.

Durch Übergewicht kann z.B. der Insulinhaushalt im Körper, der verantwortlich ist um Nährstoffe zu speichern, durcheinander gebracht werden. Dies kann Diabetes als Erkrankung zur Folge haben. Das bedeutet, dass obwohl Energie durch Nährstoffe in den Körper gelangt, diese nicht im Energiezentrum des Körpers umgesetzt werden kann um als Energielieferant verwendet zu werden. Dies kann dazu führen, dass Organe nicht ausreichend mit Energie versorgt werden. Besonders gefährlich ist dieser Zustand für das Gehirn. Durch eine bewusste und ausgewogene Ernährung kann ein konstantes Körpergewicht erreicht werden, wodurch das Auftreten von Diabetes und anderen Krankheitsbildern verhindert werden kann. Nach Diagnose der Krankheit kann eine Umstellung der Ernährung und körperliche Bewegung (Link zu Bewegung) Teil der Behandlung ausmachen.

Daher ist es erstrebenswert durch eine ausgewogene Ernährung seine Lebensqualität zu erhalten.

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